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Der Golfplaz

Der Golfplatz vom Golf Klub Payerne

 

Der französische Architekt Yves Bureau hat den Golfplatz von Payerne in eine sanft fliessende, hügelige Landschaft eingebettet.

Eine majestätische Platanenallee führt von der Einfahrt bis zum Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, in dem das Clubhaus untergebracht ist. Von dort aus bietet sich ein herrlicher Weitblick über den Golfplatz und die umliegende Landschaft.

 

 

Ohne beengt zu wirken, ist der Golfplatz des Invuardes doch recht kompakt angelegt (Par 70, 5450 Meter), mit breiten Fairways und grosszügigen Greens, deren Annäherung jedoch durch viele Sand- und Wasserhindernisse erschwert wird! Der harmonische, leicht hügelige  Platz ist abwechslungsreich, doch zu keiner Zeit anstrengend – ein Grund, warum es Golfliebhaber immer wieder hierher zurückzieht.

Neben den technischen und sportlichen Anlagen bietet der Platz eine sehr grosse Blumenvielfalt, die die natürliche Schönheit der Anlage noch unterstreicht. Auch sind hier verschiedenste Vogelarten heimisch. Hunderte von Nistplätzen tragen zum Schutz dieser gefiederten Golfgäste bei.

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Carnet de parcours

Carte de scores

 

Der Golfplatz 

Loch no 2

Dieses Loch ist das erste Dogleg nach links. Die Schlägerwahl kann ganz nach Lust und Laune des Spielers vom Eisen 5 bis zum Driver reichen. Vor dem engen Plateau, auf dem der erste Ball landet, kann das Green nicht eingesehen werden. Nach dem Plateau ist der zweite Schlag am Hang eine kleine Herausforderung. Das zweistufige Green wird von drei Seiten verteidigt!

 Löcher no 6 et 7

Die Länge dieser beiden, aufeinander folgenden Par 5 Löcher, ihre diversen Hänge, Schrägen und gut platzierten (von entfernteren Positionen teils nicht sichtbaren) Bunker verlangen von jedem Spieler höchste Aufmerksamkeit und ein gutes Timing bei jedem einzelnen Golfschlag. Die Greens erfordern eine präzise Abschätzung der Länge bei ihrer Annäherung.

Loch no 8

Auf diesem ansteigenden Par 3 mit seinem tief reichenden, vom Abschlag kaum sichtbaren Green ist die Wahl des Schlägers ausschlaggebend. Es ist nicht ratsam, vor dem Green zu landen, da ein Bunker rechts auf dem Fairway sehr oft den ersten Schlag abfängt! Ein Holz wäre hier wohl das Beste. Es kommt durchaus vor, dass der Wind mit ins Spiel einbezogen werden muss!

Loch no 10

Dieses Par 3 gibt den Ton für die letzten 9 Löcher an. Die Schräglagen erfordern, sich auf diesem Loch links zu halten. Wenn der Ball zu sehr rollt, zerstört ein schwer zu bestreitender Bunker hier jegliche Hoffnung ein Par zu spielen! Tipp: kurz spielen und vor dem Bunker landen oder das Hindernis mit einem sehr langen Schlag überspielen!

 

Die Löcher 13, 14 und 15 gelten zu Recht als Paradelöcher des Platzes!

Loch no 13

Dieses Par 4, ein Dogleg, überragt auf der linken Seite ein Wasserhindernis. Die Damenabschläge sind nicht zum Fairway ausgerichtet. Die Annäherung zum Green hängt von der Länge des ersten Schlags ab. Falls der Drive kurz war, kann sich ein Schlag über das Wasserhindernis als äusserst gefährlich erweisen.

 

 

Loch no 14

Ein leicht ansteigendes, kurvenreiches Par 5 mit dem Out auf der rechten Seite und einem seitlichen Wasserhindernis auf der linken Seite. Beim ersten Schlag sollte man hier besonders auf eine ruhige Hand achten. Ein Rat vom Pro! Ein gut getroffenes Eisen 5 ist meist lang genug für den weiteren Verlauf! Vor dem dreistufigen Green muss versucht werden, den Bunker zu umspielen.

  

Trou no 15

Dieses Par 3 scheint auf den ersten Blick einfach zu sein, hat aber seine Tücken! (Länge ab gelbem Abschlag 145 Meter und 115 Meter vom roten Abschlag). Das leichte Rough, der Bunker vor dem Green und die Notwendigkeit, hier einen hohen Ball zu spielen, der direkt auf dem Green zu liegen kommt, erfordern die Beherrschung des Kurzspiels.

Loch no 18

Dieses leicht ansteigende Par 4 mit einem recht breiten Fairway erfordert erhöhte Vorsicht bei der Annäherung des Greens. Die Bunker auf der rechten und der linken Seite befinden sich 80 Meter vor dem Green und können ein Par verhindern

 

PDF & LIENS

Tableau des playing handicap - 9 trous Carnet de parcours
Tableau des playing handicap - 18 trous Carte de scores

 

LE MOT DE L'ARCHITECTE

Ein Architekt kommt ins Schwärmen...

Einen Golfplatz anzulegen, das bereitet mir jedes Mal wieder ernorme Freude! Noch grösser ist die Freude freilich, wenn das zur Verfügung stehende Areal schöne Basiselemente aufweist, die ich in mein Projekt einbeziehen kann. Das Domaine des Invuardes hatte derer viele: ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, das den Hang mit dem sich dahin schlängelnden Golfparcours wie eine Art Fächer überragt, einen Taubenschlag, einen majestätisch anmutenden Nussbaum, eine Reihe weiterer wunderschöner alter Bäume, eine von Platanen gesäumte Zufahrt...

Der Platz ist nicht sehr lang, aber das PAR (70) gleicht diesen Umstand wieder aus. In Payerne musste ich mit den Hügeln regelrecht spielen, um blinde Löcher zu vermeiden. Zudem habe ich die verschiedenen Fairways voneinander abgegrenzt, um jeweils eine gewisse Abgeschiedenheit zu generieren, und Greens aufgeschüttet, Bunker mit weicher Linienführung integriert und auch eine Wasserfläche angelegt...

Die intime Atmosphäre des Platzes wird durch terrassenartig angelegte Fairways, Hügel und verschiedenste Pflanzungen erreicht. Im Kontrast dazu stehen die besonders zur Geltung gebrachten, wunderschönen Aussichtspunkte mit Blick auf die gegenüberliegende bewaldete Berglandschaft und kleine, sich an den Hang schmiegende Dörfer. Auf dem niedrigsten Punkt des Geländes reflektiert eine Wasserfläche die Weite und das tiefe Blau des Himmels.

Bei meiner Arbeit lege ich grossen Wert auf das, was ich ein "Golfumfeld" nennen würde. Hier kann die Abgeschiedenheit der Fairways schon einmal an Abschlägen oder beim Anspielen eines Greens durch plötzlich auftauchende Aussichtspunkte auf die malerische Umgebung aufgebrochen werden.

Der Golfplatz von Payerne ist auf einem landwirtschaftlich genutzten Gelände entstanden und mittlerweile zu einem schönen Park avanciert, wo den Golfer neben dem eigentlichen Spielvergnügen auch das Spazieren durch die Landschaft bezaubert. Die Umgestaltung des ländlichen Raums und die Ansiedelung einer neuen Pflanzenwelt machen bei der Gestaltung einer solchen Fläche den wahren Reiz für einen Architekten aus. Am Ende soll ja jeder Spieler diesen Platz mit seinem hügeligen Verlauf unter Einsatz seines Könnens und all seiner Schläger meistern können.

Ich wünsche allen Golfliebhabern viel Freude beim Erschliessen und Bespielen des Platzes von Payerne auf dem Domaine des Invuardes

 

Yves BUREAU

                                                                                                                                               Golfplatzarchitekt

                                                                                                                                           Landschaftsarchitekt

 

 

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